Volle Kraft voraus: die Meere von Plastik befreien!

BMWI fördert ZIM-Netzwerk zum Entwickeln umweltverträglichen Abfischens von Plastik auf den Weltmeeren sowie seiner stofflichen Nutzung – ZIM-Projekt: Marine Debris to Energy ship Concept (MDESC)

Warum das ZIM-Projekt „Marine Debris to Energy ship Concept“?

Vergiftet, überfischt und vermüllt, so könnte man den Zustand unserer sieben Weltmeere beschreiben.

Die Meere sind mittlerweile zur größten Mülldeponie der Welt verkommen. Mindestens 140 Mio. t Plastikmüll befinden sich bereits in den Meeren und jährlich gelangen weitere 10 Mio. t hinzu. Mensch und Tier sind mittlerweile akut bedroht, weil Plastik in die Nahrungskette gelangt ist. Aus diesem Grund ist dieses globale Problem auch zentrales Thema auf dem diesjährigen G 7- Gipfel.

Ziel des Projektes

Das ZIM-Netzwerk steht für eine Deutsche Systemlösung, weltmarktfähig sichtbaren Plastik in großen Mengen in Küstenbereichen (Punktquellen) und in Meeren (Großflächenquellen) mit speziell umzubauenden Schiffen und mit spezieller Fangtechnik zu fischen, diesen an Bord gebrachten Plastik zu prozessieren, stofflich zu nutzen und aus den Erträgen der stofflichen Nutzung die Gesamtfinanzierung sicher zu stellen.

Mit diesem ZIM-Netzwerk wird erstmalig in Deutschland eine innovative industrielle Systemlösung für das globale Problem “Marine Debris“ entwickelt und projektiert erarbeitet.

Beteiligte ZIM-Netzwerkpartner – beauftragtes ZIM-Netzwerkmanagement

Die beteiligten Netzwerkpartner sind die Nobiskrug GmbH, die Securion AG, die WetterWelt GmbH, die Rofia Kloska GmbH, die Rörd Braren Bereederungs- GmbH & Co. KG, die Videomedia GmbH & Co. KG, die MBT GmbH Meerestechnisches Büro Turla, die Stadler Anlagenbau GmbH, die Schulz & Berger GmbH Luft- und Verfahrenstechnik sowie die emma technologies GmbH.

Die Netzwerkpartner haben das Kieler Projektentwicklungs- und Ingenieurbüro, Lindenau Maritime Engineering & Projecting – Inhaber Dipl.-Ing. Dirk Lindenau, mit der Organisation und dem Management des ZIM-Netzwerkes für die 12 Monate umfassende Phase 1 des Projekts beauftragt. Dirk Lindenau verfügt über eine 36-jährige Berufserfahrung in der maritimen Industrie. Davor war er 3 Jahrzehnte bei der Lindenau GmbH Schiffswerft und Maschinenfabrik in Kiel tätig, hiervon von 1987 bis 2008 als geschäftsführender Gesellschafter. 2009 hat Dirk Lindenau das vorgenannte Projektentwicklungs- und Ingenieurbüro gegründet.

Kontakt

Dipl.-Ing. Dirk Lindenau
LINDENAU MARITIME ENGINEERING & PROJECTING

Knooper Landstrasse 6 K-L
24161 Kiel-Altenholz
T : +49 431 38 90 470
F : +49 431 38 90 480
M : +49 171 21 73 356
info@lindenau-dirk.com

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